Wasser – unser Lebenselixier

Wasser - unser Lebenselixier

Wasser ist ein Jungbrunnen für unsere Haut. Ohne Wasser kein Leben! Es ist die wichtigste und lebensnotwendigste Substanz im Körper. Der Mensch kann 30 Tage ohne Nahrung auskommen aber nur 3 Tage auf  Wasser verzichten.

Durch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sind die Körperzellen in der Lage alle wichtigen Stoffwechsel- und Lebensprozesse aufrecht zu erhalten. Wasser ist für jede Zelle ein wichtiger Baustoff und somit an allen Vorgängen im Körper beteiligt. Es ist ein wichtiges Lösungs- und Transportmittel. So transportiert Wasser im Blut und in den Lymphen die gelösten Nährstoffe. Zudem werden gleichzeitig die Abbauprodukte, auch Schlacke genannt, zu den Ausscheidungsorganen abtransportiert. Bei der Regulation der Körpertemperatur spielt Wasser eine wichtige Rolle. So schwitzen wir, wenn es zu heiß ist, wodurch ein kühlender Effekt entsteht und die Körpertemperatur sinkt. Wasser ist als Baustoff in allen Körperzellen und -flüssigkeiten vorhanden. In Verbindung mit den Mineralstoffen stellt es den osmotischen Druck (Druck, der Teilchen von der niedrigeren zur höheren Konzentration durch eine halbdurchlässige Membran anzieht) sicher.

Der Wasserbedarf ist abhängig vom Alter, Geschlecht und Körpergewicht. Männer haben so einen höheren Wassergehalt, da sie auch mehr Muskelmasse besitzen, die wiederum mehr Wasser als das Fettgewebe enthält. Zudem spielt das Klima, die Kochsalzaufnahme und die körperliche Arbeit eine Rolle.

Als Faustregel gilt 20 – 30 ml pro kg Körpergewicht Flüssigkeit täglich zu trinken. So muss ein 75 kg schwerer Mann 1,5 – 2,25 Liter zu sich nehmen.

Verliert der Körper etwa ein halbes Prozent Flüssigkeit, so signalisiert uns das Zwischenhirn ein Durstgefühl.

Auch bei einen hohen Salzkonsum steigt die Flüssigkeitszufuhr, da Kochsalz vermehrt Wasser im Körper bindet.

Die Aufnahme der Flüssigkeit ist heutzutage eher zu gering. So sollte sich jeder ein Glas Wasser immer in Reichweite stellen. Mittlerweile gibt es auch schon zahlreiche App´s, die einen daran erinnern ausreichend zu trinken.

Wenn man über längere Zeit erbricht oder Durchfall hat, kann es zu einen erheblichen Wasser und damit auch zum Mineralstoffverlust kommen. Dieses ist einmal für Säuglinge und Kinder im Kleinkeindalter gefährlich, da die Regulation des Wasserhaushaltes noch nicht stabil ist. Genauso kann es aber auch für ältere Menschen gefährlich werden.

Ein Verlust von mehr als 15 % des Körpergewichts kann bereits lebensbedrohlich sein. Es kommt dann zu Kreislaufversagen und der Blutdruck fällt ab.

Die Flüssigkeitsaufnahme erfolgt einmal über den direkten Weg, sprich über Getränke und auf den indirekten Weg über die Nahrung. Zudem kommt noch Wasser aus Oxidationsvorgänge dazu. Dieses entsteht durch die Verstoffwechselung der Grundnährstoffe in den Zellen. Das daraus entstandene Stoffwechselwasser ist dann über das Blut und der Gewebeflüssigkeit im ganzen Körper verfügbar.

Doch aus welchen Quellen soll man denn jetzt seinen Flüssigkeitszufuhr ziehen?

Am besten ist natürlich das Wasser und ungesüßte Tee´s. Doch den meisten schmeckt das nicht allzu gut. Gerade in der heutigen Zeit finden immer mehr Limonaden und Softetränke immer größere Beliebtheit. Allerdings ist jeden bekannt, dass diese sehr viel Zucker und oft auch noch Farbstoffe enthalten. In den Light-Produkten wurde der Zucker durch Aspartam ausgetauscht.

Wenn wir dann also eine ausreichende Flüssigkeitsmenge von circa 2 Liter zu uns nehmen merken wir auch einen positiven Effekt. Zu allererst wirkt die Haut wieder frischer und praller. Die Nieren werden ausreichend durchgespült und es fällt uns auch wieder leichter uns zu konzentrieren. Zudem sind wir dann auch leistungsfähiger.

Wasser bei älteren Menschen:

Im Alter sinkt der Wasseranteil im Körpergewebe. Die Zellen verlieren ihre Fähigkeit, Wasser zu speichern. Bei älteren Menschen ist die Flüssigkeitsaufnahme ein besonderes Problem. Bei ihnen sinkt nach und nach das Durstgefühl und sie vergessen schlichtweg das Trinken. Es ist wie ein Teufelskreis, da eine unzureichende Flüssigkeitsaufnahme gesundheitliche Folgen haben kann. So kann es zu Verwirrtheit , Aggressionen, Wundliegen aber auch zu eine schlechte Wundheilung kommen bis hin zu einer schlechten Entgiftung des Körpers und eine Beeinträchtigung der Hirnleistung. Langanhaltend Defizite können sogar letztendlich zu einer Heimunterbringung führen, wenn die Einschränkungen zu groß werden.

Ältere Menschen haben oft auch Angst davor zu trinken, um niemanden lästig zu fallen, der ihnen hilft Getränke zu beschaffen oder auch bei der Hilfe, um auf die Toilette zu kommen. Zudem haben sie Angst vor dem Einnässen bei Inkontinenz. So kann man noch zahlreiche Gründe aufzählen.

Ein älterer Mensch braucht täglich 1,5 Liter Flüssigkeit plus eine ausgewogene Ernährung. Um dieses zu erreichen hilft ein Flüssigkeitsprotokoll und immer ein Glas mit frischen Wasser in Reichweite der Person. Man sollte die Getränke variieren um so einen positiven Anreiz zu geben. Gibt es Schluckbeschwerden kann man das Wasser mit einem Quellmittel andicken, da breiige Sachen meisten besser geschluckt werden können. Wichtig ist auch ein geeignetes Trinkgefäß zu nehmen bzw. auch einen Strohhalm zu benutzen.

Photo-Credits:
http://de.freeimages.com / Thomas Margraf-Angotti
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