Aspartam

Aspartam in Cola

Jeder hat schon mal von Aspartam gehört. Es ist in vielen Light-Produkten zu finden, vor allem aber in Erfrischungsgetränken. Aspartam ist ein synthetischer Süßstoff, der anstatt Zucker verwendet wird. Aspartam hat zwar einen vergleichbaren Energiegehalt wie Zucker von 17 Kj pro Gramm, jedoch ist seine Süßkraft 200 mal größer. Es wird also in viel geringeren Mengen eingesetzt, wodurch der Energiegehalt des Produktes erheblich sinkt. Hierdurch bietet es Vorteile bei Diäten und bei Erkrankungen wie Diabetes mellitus. Zudem wird die Bildung von Karies deutlich vermindert.

Aspartam ist in vielen Produkten zu finden wie z.B. Limonaden, Kaugummi, Backwaren, Süßwaren oder Fertigprodukten. Die Liste kann man noch unendlich weiter fortsetzen.

Das Aspartam wurde auf Grundlage der Aminosäure Phenylalain entwickelt. Es ist ein Dipeptid aus Asparaginsäure und Phenylalanin. Diese Aminosäure ist Bestandteil vieler Nahrungsproteine und kann im Körper abgebaut werden, daher wird in einen geringen Maße hierbei auch Energie frei.

Dieser Süßstoff darf bei der Stoffwechselerkrankung Phenylketonurie nicht verzehrt werden. Bei dieser Erkrankung kann die Aminosäure Phenylalanin nicht abgebaut werden. Aufgrund dessen müssen aspartamhaltige Lebensmittel auch in der EU gekennzeichnet werden.

Desweiteren entsteht Methanol beim Abbau von Aspartam. Dieser Stoff entsteht allerdings auch bei der Verdauung von Obst und Gemüse. In einer geringen Menge kann der Körper das ohne Probleme verarbeiten.

Aspartam ist seit 1990 in Deutschland gemäß der Zusatzstoffzulassungsverordnung freigegeben. Es ist unter der Nummer E951 auf den Produkten zu finden. Die erlaubte Tagesdosis beträgt in Europa 40 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht.

 

Bis jetzt ergaben alle Studien das Aspartam nicht kerberregend ist. Wenn man die Empfehlungen einhält, kann man diese Produkte damit auch bedenkenlos verzehren.

Jedoch hört man immer wieder, dass diese Produkte Heißhunger hervorrufen und man dadurch mehr isst. Die Meinungen gehen da auch weit auseinander. Die Befürworter dieser These argumentieren mit der Tiermast. Da die Tiere möglichst schnell und viel fressen sollen, enthält deren Futter Süßstoff.

Eine weitere Theorie ist, dass der süße Geschmack von Aspartam unseren Gehirn die Aufnahme von Zucker vortäuscht, da diese die selben Geschmacksrezeptoren wie Zucker aktivieren. Das regt die Insulinproduktion an, der Blutzuckerspiegel sinkt und wir bekommen wieder Hunger. Im glauben dann etwas an den Kalorien einzusparen, wird  dann zu einen weiteren Stück Schokolade gegriffen und mehr gegessen.

Ich denke, dass die Produkte schon hilfreich sind bei z.B. einer Diät. Trotzdem sollte man nicht auf diese Produkte die ganze Diät aufbauen, sondern vielmehr die Ernährung grundsätzlich umstellen. Wie wir wissen, ergibt sich ganz schnell mal der JoJo-Effekt, womit die Frustration nur noch mehr steigt. Also sich lieber ausreichend bewegen und gesund ernähren!

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Clean Eating

clean eating

In letzter Zeit hört man immer mehr von den neuen Ernährungstrend „Clean Eating“. Doch was ist das und was steckt dahinter?

Das Konzept kommt aus Amerika, wo viele fit und gesund leben wollen. Wörtlich betrachtet bedeutet Clean Eating „reines, sauberes Essen“. Neben der Ernährung gehört zum Clean Eating auch Bewegung und ein allgemein gesunder Lebensstil dazu. Clean Eating ist eine Entscheidung für ein gesünderes Leben, da es ein ganzheitliches Lebenskonzept für ein fröhliches, fittest und ausgeglichenes Ich ist. Am Anfang machen wir uns erstmal bewusst, was wir da eigentlich zu uns nehmen. Dafür ist die Zutatenliste von verarbeiteten Produkten sehr empfehlenswert, da diese oft eine Vielzahl von künstlichen Zusatzstoffen enthalten. Diese sind weder ursprünglich noch haben sie eine positive Wirkung auf unseren Körper. Wenn man noch regionale und saisonale Produkte achtet, ist es auch gleich noch für die Umwelt gut. Zudem regt es mal an über die Qualität seiner Ernährung nachzudenken.

Eine Grundregel ist: Ernähren wir unseren Körper schlecht, wird er krank und dick. Essen wir gesund, bedankt sich unser Körper mit Gesundheit und Energie.

Im Prinzip entspricht das Clean Eating eine Vollwerternährung allerdings in einen modernen Gewand. Damit kann man sich gesund, ausgewogen und ohne Defizite ernähren. Es geht also darum den Körper dauerhaft mit wertvollen Vitalstoffen und nicht mit leeren Kalorien zu versorgen.

Wer auf das Clean Eating umsteigen will,…

…sollte langsam anfangen. Zuerst sollte man seinen Vorratsschrank von stark verarbeiteten Lebensmitteln befreien. Danach sollte man sich mal die Zutatenliste der Produkte anschauen. Je länger diese ist, umso stärker ist die Verarbeitung, somit sind weniger wertvolle Nährstoffe enthalten. Am Anfang sollte man Weißmehl und Zucker weglassen. Zucker steckt in sehr vielen Lebensmitteln, wo man es nicht erwarten würde z.B. Wurst oder Käse. Diese beinhalten häufig versteckte Zuckerarten wie z.B. Dextrose oder Maltodextrin. Wenn man diesen Punkt geschafft hat, ist man schon ein großes Stück weiter, da durch den Zucker ein großer Teil der schädlichen Nahrungsmittel aus den Speiseplan verbannt wurde. Nach und nach baut man immer mehr Obst, Gemüse und Vollkorkprodukte in den Ernährungsplan mit ein. Der Körper gewöhnt sich so am besten an die neue Ernährung, die sehr ballaststoffreich ist und so kommt nicht zu Verdauungsproblemen. Wir vermeiden Lebensmittel, die mit Chemikalien belastet sind. Es gibt keine künstlichen Lebensmittel, wie etwa Schmelzkäse. Zudem streichen wir hochkalorische Lebensmittel mit einen geringen Nährwert und vielen gesättigten Fettsäuren.

Man sollte täglich zwei bis drei Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Am besten eignet sich Wasser mit oder ohne Kohlensäure und ungesüßte Tee´s. Man sollte mit einen Cleanen Frühstück innerhalb einer Stunde nach dem Aufstehen in den Tag starten und dann über den Tag fünf weitere Mahlzeiten zu sich nehmen. So bleibt der Blutzuckerspiegel konstant und es kommt zu keine Heißhungerattacken. Jede Mahlzeit sollte eine Kombination aus fettarmen Proteinbringern und komplexen Kohlenhydraten sein. Jede Mahlzeit sollte eine Kombination aus fettarmen Proteinbringern und komplexen Kohlenhydraten sein, also Vollkornreis mit Fisch.

Folgende Verhaltensregeln können helfen:

  • Frühstücke
  • Kombiniere komplexe Kohlenhydrate & fettarmes Eiweiß
  • Iss genügend gesunde Fette
  • Trink jeden Tag zwei bis drei Liter Wasser und Tee
  • Iss reichlich frisches Obst und Gemüse
  • Bereite dein Essen vor, und nimm es mit zum Job
  • Vermeide Softdrinks und gesüßte Getränke
  • Vermeide Lebensmittel mit Zusatzstoffen
  • Keine künstlichen Süßstoffe wie Aspartam
  • Iss keine Fertiggerichte, kein Junk- oder Fast Food
  • Vermeide Lebensmittel mit Weißmehl und Zucker
  • Vermeide gesättigte Fette oder Transfette
  • Vermeide Diätgerichte
  • Iss sechs kleine Mahlzeiten über den Tag
  • Limitiere den Genuss von Alkohol und Kaffee
  • Vermeide hochkalorische Lebensmittel

Das Clean Eating ist keine Methode um schnell Abzunehmen, da man danach wieder zu seinen alten Essgewohnheiten zurück kehrt und das alte Gewicht somit auch. Clean Eating ist vielmehr eine Chance ein gesünderes Leben zuführen. Man muss sich nicht an eine Liste von Lebensmitteln halten, die man zu sich nehmen darf, vielmehr kann man sich seinen eigenen Plan zurechtschneiden. Das Clean Eating ist unkompliziert und lässt sich leicht in den Alltag integrieren, ohne großartig auf irgendwas achten oder Kalorien zählen zu müssen.

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http://de.freeimages.com / Marcin Wysmulek
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